Frida kam mit einer kaum ausgeprägten Lunge zur Welt. Auf der Weide geboren, wurde sie sofort in den Stall geholt, kaum Luft, nur Hecheln. Der Tierarzt sah keine Hoffnung und wollte sie einschläfern. Doch Sarah entschied sich, für Frida zu kämpfen.
In nächtelanger Fürsorge, mit Babyflaschen, Schlaf im Stall und liebevoller Rundumpflege gewann das kleine Fohlen Schritt für Schritt an Kraft. Nach einer Woche konnte Frida erstmals aufstehen, nach zehn Tagen kurz aufs Paddock, und nach 18 Tagen atmete sie schon deutlich besser. Drei Wochen später war sie kräftiger, wacher, lag kaum noch und nach vier Wochen schließlich völlig stabil.
Trotz der intensiven Handaufzucht blieb ihr Wesen klar: menschenfreundlich, respektvoll, und innig verbunden mit Mutterstute und Herde.
Im September wurde Frida auf der Fohlen – Materialptüfung vorgestellt und glänzte als Siegerfohlen vom Kranichtal und als das zweithöchst bewertete Fohlen Deutschlands, mit einer beeindruckenden 8,4 für Gang und Bewegung. Kraft, Ausdruck, Ausstrahlung, ein unglaubliches Pferd.
Heute ist Frida groß, wunderschön, kerngesund und ohne jede Einschränkung.
Ihre Geschichte zeigt: Mut und Hoffnung können Leben verwandeln.




