Laxnes WMJolly Schrenk:
T2-Weltmeisterin mit Laxnes

Laxnes hatte ein riesen- großes Kämpferherz
Jahrelang hat Jolly diesen  Hengst geritten, sein Bild in der Öffentlichkeit geprägt. Unvergessen die Weltmeisterschaft 2007 im niederländischen Oirschot, auf der die beiden Sieger in der T2 wurden. Auf der DIM 2016 in Zachow, auf der Jolly ihren Laxnes-Sohn Kraftur vom Kranichtal sehr erfolgreich im Fünfgang- Kombination vorstellte, erinnerte sie sich natürlich auch an dieses besondere Pferd. Einmal auf Laxnes angesprochen, konnte man spüren, wie sie sofort weit in die Erinnerungen eintauchte; sie wirkte sehr bewegt und es schwang viel Wehmut in ihren Worten mit. „Mein Laxnes – er hatte ein riesengroßes Kämpferherz, hat immer alles gegeben und war extrem bemüht, alles richtig zu machen.“ Aber auch genau deshalb, weil er so empfindlich reagiert hat, so hochsensibel war, war es oft schwierig, ihn ganz gleichmäßig vorzustellen. Es wurde oft gesagt, er sei so zapplig, aber das resultierte daraus, dass er sofort alles richtig machen wollte. „Diese Eigenschaft muss man positiv nutzen – dann war das alles kein Problem.“ So erklärt Jolly auch den Wechsel  von der T1 zur T2. Laxnes wusste ganz genau um den Ablauf im Töltpreis, wusste, dass er irgendwann lauslaufen konnte und sollte und dadurch wurde es mitunter ein wenig stressig. Trotz alledem hat es auch in der T1 zum Vizeweltmeistertitel gereicht! Die T2 kam ihm sehr entgegen, weil es hier wesentlich gelassener zugeht; er musste in dieser Prüfung nicht innerhalb von Sekunden von 0 auf 100 kommen- auch wenn er das sehr gerne getan hat. „ In jungen Jahren hätte er diese Prüfung wohl nicht gehen können; da fehlte noch die Balance“ so Jolly.  „Und dann hat er diese Töltprüfung gleich auf einem so hohen Level absolviert-dazu brauchte er schon seine große Routine.“ Weil der Hengst immer so sehr beim Reiter war, war er auch unempfindlich auf Umweltreize. Besonders deutlich wurde dies auf der WM in Orischot bei der Siegerehrung: „ Da war die Hölle los“, erinnert sich seine Reiterin, „ aber du konntest durch die Hölle reiten, ohne Zügel-es war ihm völlig egal.“ Diese Eigenschaft war schlicht unbezahlbar, hat ihn-natürlich neben seinem Gangpotential, seinem unglaublichen Töltvermögen-so einmalig gemacht.
Besonders war sicherlich auch, dass Laxnes seine groß0en Erfolge immer mit relativ wenig Training erreicht hat. Er stand jedes Jahr von Januar bis Saisonende (bzw. bis nach der DIM/WM) bei Jolly im Training; den Rest des Jahres verbrachte er zu Hause bei Familie Kuhls. Oft war er während der Saison auch noch mehrere Wochen im Deckeinsatz. Das zeugt wirklich von einer riesigen Portion „willingness“!
Genau diese Eigenschaften – das schnelle Reagieren, das Alles-richtig-machen-Wollen –  hat er an viele seiner Nachkommen vererbt. „Darauf muss man Rücksicht nehmen“ lautet Jollys Rat, „Wenn nicht, kann das zu Problemen führen.“
Auf der anderen Seite des Regenbogens gibt es jetzt ein weiteres besonderes Pferd, dass unvergesslich in Erinnerung bleibt.

Stefanie Henne-Müser:
10.04.2017
Skor-DeutschermeisterSkór ist für mich der Inbegriff von Zuverlässigkeit und Leistungswillen, gepaart mit einer hohen Sensibilität und einer Arbeitseinstellung, wie man sie sich nur wünschen kann. Man könnte ihn nachts um drei Uhr aus seiner Box/ von seiner Weide holen und sagen „So, jetzt reiten wir Töltpreis..“ und er würde es genauso akkurat auf den Punkt mit einem unbedingten „Will-to-Please“ machen, wie zu ganz normalen Uhrzeiten. Skór verfügt über eine irrsinnige Tempovarianz im Tölt und hat immer, immer, immer Takt in allen Gängen. Noten um 6,70/6,80 im Töltpreis mit einer Jugendlichen im Sattel sind bei Skór nicht mehr außergewöhnlich, dafür hat er sie schon zu oft erreicht. Er ist 3-facher Deutscher Jugendmeister im Töltpreis, er war Deutscher Jugendmeister in der Dressur, war für Team Deutschland im Töltpreis auf dem FEIF-Youth-Cup erfolgreich, er ist 9-facher NRW-Meister. Skór ist ein absoluter Kombinieren, er ist unglaublich vielfältig – egal ob Tölt, Gang, Dressur, Springen…. Er kann eigentlich alles und macht immer mit einer wahren Begeisterung mit. Einfach über viele Jahre hinweg auf höchstem Niveau top Leistungen, das ist Skór.

 

Oskar2Óskar ist extrem rittig, ganz klar – ein absolut hervorragender Viergänger. Er ist 5-facher Deutscher Jugendmeister (3 x Viergang, 2 x Tölt), 5-facher NRW-Meister. Sein Notenbereich liegt fast immer im Viergang um die 6,70/6,80 und im Tölt bei gut 6,50. Óskar ist immer zuverlässig, verfügt über eine hohe Sensibilität und ist trotzdem dabei nie langweilig. Man könnte sagen er ist „kontrolliert-frech“, vielleicht trifft es „witzig“ am besten. Es macht immer Spaß mit Óskar Zeit zu verbringen, er zaubert einem immer ein Lächeln auf das Gesicht. Jedes Kind könnte mit ihm ins Gelände reiten und ich wäre mir hundertprozentig sicher, er würde es immer heil nach Hause bringen. Dieser reizende Fuchswallach ist stets mutig und unerschrocken. Besonders herausragend sind seine immer taktklaren Gänge und seine immer schöne Form in den Grundgangarten. Óskar, wie Skór auch, zeigen jetzt schon seit vielen Jahren unglaublich hohe Leistungen über eben einene sehr langen Zeitraum und man hat das Gefühl, sie werden immer noch besser.

 

Hnot 1Meine Laxnes-Tochter Hnot verfügt über fünf hervorragende Gänge, sie hat einen tollen  Schritt, ein sehr akzentuiertes Arbeitstempo Tölt, einen tollen Trab mit sehr guter Schwebephase und viel Pass. Sie ist hoch FIZO-beurteilt  ( RE 8,29, gesamt 8,12) und bekam unter anderem für ihren Rennpass die 8,5 und hatte keine Reiteigenschaftsnote unter 8,0. Auch sie ist im Umgang sehr menschenbezogen und sehr lieb. Hnot ist wahrscheinlich, unter meinen drei Laxneskindern, das mit dem meisten Material, aber bedingt durch ihre extrem feinen Reaktionen ist sie manchmal etwas über den Punkt und es fällt ihr mitunter schwer ihr Potential auch auf den Punkt auf die Bahn zu kriegen.

 

 

Ich besitze drei Laxneskinder, sie sind alle verschieden, jedes ganz besonders auf seine Art. Allen Laxnes-Nachkommen die ich kenne, kann man bescheinigen, dass sie immer Takt in allen Gängen haben, extrem menschenbezogen sind, dabei immer höflich und stets bemüht alles richtig zu machen Dabei verfügen sie über eine hohe Sensibilität, die sowohl im Umgang als auch beim Reiten eine Freude ist.

 

Britta Kuebart:
25.03.2017
Mein Laxneskind ist für mich ein Rohdiamant – wir sind gemeinsam gewachsen und mit jedem Ausbildungsschritt und Erlebnis wurde er schöner und ausdrucksvoller für mich. Mein Byr, von mir eigentlich nur liebevoll Sternchen genannt, ist mein Freund und Aufgabe zugleich – Ein Partner, der mit mir immer durch dick und dünn geht und mit dem ich ungeahnte Höhen erreicht habe und ich bin mir sicher wir werden noch viele wundervolle Jahre miteinander erleben und viele Dinge teilen, die man nur mit so einem feinen tollen Pferd erleben kann.

baldur2Birte Brinkmann:
12.01.2017
Im April 2015 habe ich meinen Laxnes-Sohn Baldur gekauft. Die Entscheidung war schnell getroffen – ich habe mich nach nicht einmal 10 Minuten in den damals knapp 5-jährigen jungen Mann verliebt, als ich ihn bei einem längeren Ausritt reiten durfte. Noch unerfahren, aber schon vollkommen unerschrocken im Gelände, hat er mich mit seinen aufmerksamen und feinen Reaktionen verzaubert. Und natürlich mit seinem Tölt mit viel Aktion und hoch-weiten Bewegungen, die er trotz seines jungen Alters bereits bis ins Mitteltempo halten konnte. Mit viel Temperament und Lauffreude ist er deutlich der Sohn seiner Mutter Björk frá Stóra-Hofi, die feinen Reaktionen und den sprudelnden Tölt hat er ganz klar von seinem Vater Laxnes. Alle Laxnes-Kinder zeichnen sich durch feine Reaktionen, einen tollen Charakter und einen großen Bezug zu „ihren“ Menschen aus. Sie sind ganz klar im Kopf und scheinen dem Menschen immer gefallen zu wollen. Sie sind einfach absolut gutartig und vollkommen verlässliche Partner. Diese Erkenntnis hat dazu geführt, dass auch mein zweiter Isländer ein Laxnes-Kind werden musste. Seit April 2016 bin ich stolze Besitzerin einer Laxnes-Tochter, in die ich mich direkt nach ihrer Geburt verliebt habe. Die kleine Kvika stammt aus der Anpaarung, die ich für die beste halte, die es gibt: Laxnes und Cyra. Ihre großen Geschwister sind fast alle im Sport erfolgreich. Von Laxnes-Kindern kann man viel erwarten, sei es im großen Sport oder auch einfach in der Freizeit. Ich bin schon sehr gespannt, was die nächste Generation hervorbringen wird und hoffe, dass sich der wunderbarer Charakter dieses Ausnahmehengstes noch über viele Generationen weiter trägt.

 

kvikstitel

Tanja Niels:
30.07.2016
Ich habe zwei wundervolle Laxnes-Kinder, eine Stute (7 Jahre) und einen Hengst im Alter von 6 Jahren. An meinen Laxnes-Kindern schätze ich neben den tollen, leicht  herauszureitenenen Gängen ihren einmaligen Charakter. Sie sind sanftmütig, menschenbezogen, dabei immer höflich und besitzen einen unglaublichen Mitarbeits- und Leistungswillen. Die beiden sind Pferde mit denen man am Wochenende (auch große) Sportprüfungen reiten kann und mit denen man ein paar Tage später einfach entspannt durch den Wald bummelt. Unser Hengst läuft unter unserer Tochter erfolgreich im Juniorensport und ist trotz Hengst und erst 6 Jahre immer zuverlässig, ansprechbar, freundlich und sicher. Unsere Stute geht mütterlicherseits auf Stígur frá Kjartansstöðum und der Muttervater unseres Hengstes ist Þótti frá Hólum. Wer einen Partner fürs Leben sucht, der immer an seiner Seite ist und mit dem er jeden Turnierplatz und jedes Gelände erobern kann, der sucht ein Laxnes-Kind. Allerdings sind Laxnes-Nachkommen auf Grund ihres feinen Charakters und ihrer sensiblen Art sehr empathische Pferde, die genauso fein behandelt werden wollen, wie sie mit ihren Menschen umgehen. Wer ein Laxnes-Kind hat, der wird sich mit ziemlicher Sicherheit immer wieder eins kaufen.

 

orri2Sabina Blecken:
25.05.2016
Bei mir war mein Laxnes-Sohn Orri Liebe auf den ersten Blick. Und ich bin nun seit mehr als drei Jahren sehr glücklich mit ihm. Stets ist Orri zuverlässig, aufmerksam und menschenbezogen, dabei nie aufdringlich. Er ist einfach ein tolles Familienpferd mit viel leicht zureitendem taktklarem Tölt, und das er halt recht groß ist, war mir wichtig, da ich selbst nicht wirklich klein bin.  Orris Mutter Ófeig stammt von Kóngur frá Wetsinghe. Orris großer Bruder Óskar ist schon mehrfacher Deutscher Meister, aber mich hat er vorallem durch seinen einmalig tollen Charakter überzeugt, ich kann meine Tochter jederzeit ohne Bedenken  mit ihm ins Gelände lassen. Für mich ist Orri einfach unbezahlbar und ich würde ihn nie wider hergeben.